Als ich mich neulich mit meiner Teamkollegin Regina Schrott von Narz mich nicht (internationales Netzwerk rund um Narzissmus) austauchte, sagte Regina zu mir: “Du eine Mutter hat mich völlig aufgelöst  angerufen, ihre Teenager Tochter hege starke suizidale Gedanken
Ich habe der Mutter dann geraten, dass die Tochter dringend einen Psychologen oder Psychiater aufsuchen soll.  
Ich kann nicht verantworten, wenn nach einem allfälligen Coaching  bei mir, sich die Tochter etwas angetan hätte.
Fabienne, du bist ja Expertin für Depressionen. 
Wie hättest du gehandelt?” 

Drauf erwiderte ich:” Nun ich verstehe, dass die Mutter Angst um ihre Tochter hat. 
Das ist selbstverständlich eine heikle Angelegenheit.
Da sollte man in der Tat sehr vorsichtig vorgehen.
Deshalb kann ich deine Reaktion durchaus verstehen und du hast gut entschieden.” 

Dennoch hätte ich der Tochter ein Gespräch angeboten.
Die Tochter hätte mir etwas über ihre Situation erzählen können und ich hätte einfach nur zugehört.

Denn ich kann so gut mit der Teenager Tochter mitfühlen. Als Teenager war ich ebenfalls depressiv und hatte oft suizidale Gedanken. 
Eine neutrale Person, die einem zuhört, ohne zu verurteilen oder schwachsinnige Ratschläge verteilt im Sinne von: “Ach das kommt schon wieder gut, Nur nicht den Kopf hängen lassen”, ist viel wert. 

Wenn jemand suizidale Gedanken hat, ist stets Vorsicht geboten, denn die Person ist psychisch instabil und jedes Wort kann das Fass zum Überlaufen bringen.
In der Schweiz nehmen sich jedes Jahr ca 1500 Personen das Leben. 
Weitere 15’000 – 20`000 Menschen unternehmen einen Selbstmordversuch.
Bei Jugendlichen ist Selbstmord die zweithäufigste Todesursache.
Geschätzte 10 bis 20 Prozent aller Jugendlichen in der Schweiz leiden phasenweise an einer psychischen Störung. 

Eine Depression tritt nicht von heute auf Morgen in das Leben. 
Stattdessen schleicht sich eine Depression ganz leise in das Leben der Betroffenen.
Oftmals ziehen sich Betroffene immer mehr von ihrem sozialen Leben zurück, verzichten auf Dinge, die ihnen zuvor viel Spass gemacht haben. 
Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, sind häufige Anzeichen für eine depressive Verstimmung.
Diese Anzeichen sollten nicht einfach als schwierige Phase abgestempelt werden.
Die häufige Meinung, dass es sich einfach um Traurigkeit handelt, stimmt leider nicht.
Depression ist ein anhaltender Zustand, in dem alle Gefühle nur beschränkt empfunden werden.
Wenn sich die oben erwähnten Symptome über Wochen hinweg ziehen, spricht man von einer Depression. 
Eine Depression ist eine schwere seelische Erkrankung. 
Betroffene sprechen oft von einem dunklen Schatten, der sich über sie ausbreitet.
Matthew Johnstone beschreit das in seinem Buch : Mein schwarzer Hund” sehr treffend. 

Das internationale Klassifikationssystem ICD-10 unterteilt in leichte, mittelschwere und schwere Depression.
Die Mehrheit spielt im Verlauf der Krankheit auch mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen.
Die allermeisten Jugendlichen, die sich mit Suizid beschäftigen, wollen nicht sterben.
Sie wissen nur nicht in einer sehr belastenden Situation wie sie damit weiterleben sollen.
Dies erklärt Renate Poncet, Fachpsychologin und Beraterin bei der Beratungsstelle 147.ch. 

Depression hat viele Gesichter.
Die Erkrankung zeigt sich nicht nur in verschiedenen Lebensphasen, sondern ist von Mensch zu Mensch auch ganz unterschiedlich. 
Oft sind es mehrere Faktoren die zu einer Depression führen. 

Als Expertin für Depressionen setze ich daher in meinen ganzheitlichen, psychotherapeutischen Coachings deshalb auf individuelle., situativ angepasste Methoden, welche nicht nur den psychischen Bereich umfassen, sondern auch den seelischen, sowie physischen Bereich des Klienten miteinbeziehen.
Mein Ziel ist es, dass der Klient nicht lernt mit der Depression zu leben, sondern dass wir die Ursachen für die entstandene Depression eruieren.
Ich lege daher auch immer ein grosses Augenmerk auf frühkindliche Prägungen.
Trauma Arbeit, Arbeit mit dem inneren Kind und Schattenarbeit kann ich daher wärmstens empfehlen. 

Hast du Fragen betreffend Depressionen? 

Dann schreibe mich ungeniert an und wir vereinbaren ein Kennenlerngespräch. 

Liebe Grüsse 

Fabienne  

 

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